Ernst Herbsts gesammelte Urkunden, Vorträge, Erzählungen, wissenschaftliche Ausarbeitungen und andere Texte

Ernst Herbsts

gesammelte Urkunden, Vorträge, Erzählungen, wissenschaftliche Ausarbeitungen und andere Texte


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Ernst Herbst
Atzendorf im Dezember 2010


ATZENDORF

Urkunden, Texte, Vorträge und Erzählungen
zur Geschichte Atzendorfs in der Magdeburger Börde


Atzendorf wurde als "addestanstidi" - möglicherweise als "Stätte Athelstans", des Bruders der im Jahre 946 verstorbenen Königin Edgitha - in einer Urkunde des Königs Otto, später Kaiser Otto der Große, aus dem Jahre 946 erstmals erwähnt. (Das wurde wegen einer geplanten "1000-Jahr-Feier" im Jahre 1973 zu DDR-Zeiten ebenso verschwiegen wie wegen einer "1020-Jahr-Feier" im Jahre 1996 in den Aufbauzeiten des Landes Sachsen-Anhalt. Die Jahreszahl 973 war auch auf der Atzendorf-Seite bei WIKIPEDIA zu finden, wurde aber korrigiert.)


S. B. Carsted: Atzendorfer Chronik (1761/62)


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HTM
PDF
Inhalt, Register Chronik Teil II , Karten Inhalt Inhalt
§§ 1 - 50 Ort und Gebäude Abschnitt 1 Abschnitt 1
§§ 51 - 87 Einwohner und Gebräuche Abschnitt 2 Abschnitt 2
§§ 88 - 407 Pastoren. Ereignisse.
Schlesische Kriege
Abschnitt 3 Abschnitt 3
Grundstücke und Besitzer, Dorfrichter Anhang Anhang
Sigel, Quellen, Literatur Literatur Literatur

Die "Atzendorfer Chronik", in den Kriegsjahren 1761/62 verfasst von Samuel Benedikt Carsted, Feldprediger Friedrichs II. und Dorfprediger in Atzendorf von 1746 bis 1796, zählt zu den bemerkenswertesten Zeugnissen eines kritischen Begleiters der Schlesischen Kriege und eines unbefangenen Beobachters dörflicher Strukturen und Lebensverhältnisse in der Magdeburger Börde.
Als ihm 1746 von seinem König Friedrich II. die Pfarre im reichen Atzendorf in der Magdeburger Börde zugewiesen wurde, hatte Carsted schon im Dunstkreis des königlichen Hofes in Berlin gewirkt, danach an den ersten beiden schlesischen Feldzügen des Preußenkönigs teilgenommen.
Als er 50 Jahre alt geworden war - es war wieder einmal Krieg, und der sollte sieben lange Jahre dauern - setzte er sich hin und schrieb die Atzendorfer Chronik. Das ist ein an Informationen über die schlesischen Kriege und über das Dorf und seine Bewohner überreiches Werk in zwei Bänden, von denen der zweite Band seit über einem Jahrhundert verschollen ist und dessen Inhaltsverzeichnis hier veröffentlicht wird. 1928 erschien die Chronik im Druck, transkribiert und kommentiert von dem Magdeburger Lehrer Eduard Stegmann (1862-1936).


Mein Interesse an der Chronik und dem Chronisten - der alt, gebrechlich und einsam in seinem Dorf starb - wecken ganz besonders die Nachrichten über Frauen und Männer, die einen Beitrag zu meiner DNS geliefert haben, und auch die Auseinandersetzungen zwischen dem Pastor und seinen Kantoren Blencke (Vater und Sohn), die auch ihre Spuren in der DNS hinterließen.


Urkunden - Dokumente

Inhaltsverzeichnis

In diesem Abschnitt werden außer der "Atzendorfer Chronik" Informationen und Dokumente angeboten, die in einigen Punkten die Carsted-Chronik ergänzen oder korrigieren und Materialien aus der "Nach-Carsted-Zeit", die einem Chronisten des seit dem 10.03.2004 durch Eingemeindungen von der politischen Landkarte verschwundenen Dorfes dienen mögen.

Features - Dokumente und Dichtung

Inhaltsverzeichnis

Atzendorfer Jahrtausendtuch


Staßfurt, Ortsteil Atzendorf

Im Winkel 11

Schöner unser Dorf - Hände weg!


AUTOBIOGRAFISCHES

Lebenslauf

  • {1920} Ein Erbe. Vaters Erinnerungen an den I. Weltkrieg.
  • {2010} Stationen. Kurzgefasster Lebenslauf.
  • {2008} Lauf des Lebens in bewegten Zeiten. Material für Schüler.
  • Tagebücher, Briefe, Erinnerungen ...

  • {2006} Abitur und Abiturienten 1956. Oberschule Staßfurt, Klasse 12B2.
  • Publikationen und Manuskripte

  • bis 1990
  • ab 1990
  • Reisen

  • {Okt.-Nov. 2009} Opa fliegt nach Afrika. Von Atzendorf nach Mauritius und zurück.

  • {Dez. 2011-Jan. 2012} Vereinigte Emiratische Impressionen.

  • {Dez.2014-Apr.2016} Herbst versus Lufthansa.

  • Versuche mitzureden

  • Unveröffentlichte oder publizierte Leserbriefe, wohlwollende Besprechungen und wirkungslose Appelle.

  • Die Mitzeichnung von Online-Petitionen an den Bundestag wird hier nicht ausgewiesen.


    CARL LEBERECHT IMMERMANN

    - Texte über Carl Leberecht Immermann
    - Freundeskreis C.L.I. in der Hochschulgruppe Magdeburg des Kulturbunds der DDR (1983-1990)
    - Anfänge der Immermann-Gesellschaft e.V. (gegründet 1990)
    - Immermann in (Neu-)Haldensleben


    DEUTSCHER ORDEN

    Urkunden, Regesten, Texte, Vorträge und Erzählungen
    zur Geschichte der Deutschordensritter in ihrer Ballei Sachsen

    Hier sind vor allem Texte zur Geschichte des Deutschen Ordens in seiner Ballei Sachsen - mit Kommenden in den gegenwärtigen Ländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Sachsen und Brandenburg - zu finden. Einige Texte aus Archiven des Landes Sachsen Anhalt können den Anspruch erheben, zum ersten Mal seit ihrer Niederschrift aus den Räumen der Archive in die Öffentlichkeit gelangt zu sein.